Geboren in Berlin.
1990 Abschluss zum staatlich anerkannten Modedesigner am Lette-Verein Berlin, 1994 Ausbildung zum Modellmacher für Schnitt und Fertigung an der Akademie Mode & Design in Hamburg (AMD). Seit 1995 freier Kostüm- und Bühnenbildner und Modegestalter.
Arbeiten für die Tanzfabrik Berlin (1998) und freie Theatergruppen; viele Aufträge für Schnitt und Fertigung im Theatergewerbe. Assistenzen und Werkstattleitungen bei den Gandersheimer Domfestspielen, den Festwochen Herrenhausen Hannover und den Händel-Festspielen Göttingen.
Kostümbilder an der Schaubühne am Lehniner Platz, darunter »Bunny« (2012, Regie Christoph Schletz) und die Reihe »Wengenroths Autorenklub« (2014–2016, Regie Patrick Wengenroth); Beitrag zum Brechtfestival Augsburg (2017). Anfertigung von Kopfbedeckungen in Inszenierungen Herbert Fritschs für Victoria Behr.
Styling und Kostümdesign für Musikvideos von Pari San und Matthias Arfmann (Regie Zoran Bihać) und für die Spielzeitkampagnen der Schaubühne am Lehniner Platz, fotografiert von Paolo Pellegrin (Kampagne 2017/2018) und John Bock (Kampagne 2019/2020).
Seit 2020 regelmäßig Arbeiten für die Hochschule für Schauspielkunst ›Ernst Busch‹ und für Patrick Wengenroth am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin: Kostümbild der szenischen Collage »Gundermann — Männer, Frauen und Maschinen« (2020); Ausstattung der szenischen Collage »Utopia, meinetwegen« (2021); Ausstattung des Familienstücks »Der Räuber Hotzenplotz« (2022), der Tragikomödie »Sophia, der Tod und ich« (2023) und des Familienstücks »Neues vom Räuber Hotzenplotz« (2024). Ausstattung der Ballette »Petruschka« (2024, Choreografie Iratxe Ansa und Igor Bacovich) und »Der Feuervogel« (2024, Choreografie Xenia Wiest).
Für den Theatersommer Ludwigsburg Kostümbild zu »Hedda Gabler« (2025, Regie Christine Hofer). An der Schaubühne am Lehniner Platz Kostümbild zu »Egal« von Marius von Mayenburg (2026). Am TD Berlin Kostümbild zur Bühnenfassung des Fassbinder‑Films »Warnung vor einer Heiligen Nutte« (2026, Regie Patrick Wengenroth).
Derzeit in Vorbereitung: Kostümbild der »Dreigroschenoper« für die Schlossfestspiele Schwerin 2026.
›Das Erzählende in der Kleidung finden‹ —
Marc Freitag im Gespräch mit Jakob Knapp
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